06.09.07

In eigener Sache 5 / Feed-Probleme

Es gibt seit einigen Tagen Probleme mit dem RSS-Feed und ich habe keine Ahnung, warum. "Feeds mit DTD können nicht angezeigt werden" ...


Ich verstehe nur Bahnhof, hoffe aber, dass ich das Problem bald lösen kann. Bisher hab ich noch niemanden gefunden, der mir das erklären könnte. Auf diese Art bastle ich mit Feed und allem möglichen, nur nicht mit dem eigentlichen Blog-Inhalt. Aber so ist es halt manchmal



Wenn jemand einen Tipp haben sollte ... (???)





Ingrid

03.09.07

Crime-Telegramm / Eine stirbt, einer fällt

Jönköping, 3. September 2007

Vor einem Studentenwohnheim in Jönköping gab es am späten Sonntag Abend einen lauten Schrei. Anwohner, die hinaus stürzten, fanden einen schwer verletzten jungen Mann auf dem Boden. Er war aus dem vierten Stock entweder gefallen oder gesprungen.
Bei den Nachforschungen im vierten Stock fand die Polizei eine tote junge Frau. Sie war Studentin und wohnte im Wohnheim.
An was die Studentin starb, wollte die Polizei nicht sagen, aber "die Verletzungen sind einer Art, dass wir auf ein Verbrechen schließen müssen".
Der Mann, der aus dem Fenster gestürzt oder gesprungen ist, wurde verhaftet. Gegen ihn wird Anklage wegen Mord oder Totschlag erhoben. Allerdings liegt er im Moment noch mit schweren Verletzungen im Jönköping-Krankenhaus.

02.09.07

In eigener Sache 4 / Zu reißerisch?

Es gib unerwartete Schwierigkeiten mit der Blog-Arbeit. Wenn man einem fiktiven Krimi schreibt, kann man übertreiben, den Horror ausmalen ... die Story lebt von der Spannung. zeitweise von der Frustration der Ermittler und zum Ende hin meist auch von der Angst eines Opfers. Während der ganzen Geschichte kann der Autor auch noch lustig sein und einige Figuren von ihren humoristischen Seite zeigen.

All das geht bei Arbeit mit wahren Fakten nicht. Ich vergesse keine Sekunde, dass es sich hier um wirklich erlebtes Leid handelt. Trotzdem verführt die Materie natürlich manchmal dazu, dass man zu reißerische Wörter benützt, da man ja nicht in den trockenen Ton der Polizeisprache verfallen will.

Das Schreiben ist ein ewiger Balanceakt zwischen "zu langweilig" und "zu reißerisch".

Ich versuche alles, um so "nüchtern" wie möglich an einen Fall heranzugehen. Der Blog soll - so mein erklärtes Ziel - niemanden vor den Kopf stoßen, - auch die Gefühle von niemanden verletzen. Er soll in Reportageform skandinavische Kriminalfälle so neutral wie möglich schildern und auflisten. Aber der Blog soll natürlich auch nicht anöden ...

Ein angefangenes Posting über einen Kannibalen hab ich erst einmal wieder gelöscht. Bei einem solchen Thema muss man besonders aufpassen, habe ich gemerkt.

Ich hab heute eine kleine Umfrage zu diesem Thema gestartet (siehe in der rechten Spalte), würde mich über rege Teilnahme freuen!


Schönen Sonntag
Ingrid


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