11.11.08

Neues von Peter Lundin II

Was in der Mordnacht wo geschah, laut Ekstra Bladet



Die neverending Story ...

Die dänische Zeitung "Ekstra Bladet" hat sich in die Lundin-Morde wirklich vertieft. Inzwischen gibt es auch politische Reaktionen. U.a. wird gefordert, dass Lundins Leben hinter Gittern kontrollierter abläuft. Seine offenbar unbegrenzten Möglichkeiten, Frauen kennen zu lernen und mit ihnen auch Sex zu haben, verwundert mehr und mehr.

Der genaue Ablauf der Mordnacht im Juni 2000 konnte nun auch endlich klar gelegt werden. Die Tonbänder von Lundin plus die Polizeiakten ließen ein deutliches Bild entstehen.
Lundin war mit seiner Freundin Marianne und deren beiden Kindern bei einer Schulveranstaltung. Es gab Streit, Lundin schlug zu, Marianne flog vor den Augen anderer Eltern und Schülern auf den Boden. Lundin und Marianne fuhren nach Hause, die Kinder wurden später von anderen Eltern abgeliefert, denen dabei sehr unwohl war. Hätten sie nur auf ihr Bauchgefühl gehört und die Kinder nicht in dieses Haus gelassen!

Dennis (10) geht ins Kinderzimmer und schaut TV.
Brian (12) geht in das zweite Kinderzimmer im Keller.


Lundin und Marianne streiten weiter. Sie hat entdeckt, dass er ihr regelmäßig Schlaftabletten gibt und dann ihren Geldbeutel leert, wenn sie schläft. Er geht auf sie los, will ihr nach eigener Aussage, den Kopf abreissen. Marianne stirbt.

Die Kinder sitzen in ihren Zimmern und hören alles mit. Sie müssen schreckliche Ängste ausgestanden haben! "Ich machte das, was ich machen musste", sagte er nun auf seinen Tonbändern. Im Klartext heißt das: Er ging zu Dennis und drehte ihm den Kopf um, so dass sein Hals brach. Dann macht er das gleiche mit Brian.
Dann schleppte Lundin die drei Toten ins Badezimmer. Dort zerteilte er sie mit einer Säge. Einer Freundin erzählt er später: "Es ist schon komisch, mit einem Kopf in der Hand dazu stehen. Aber wenn es dann mehrere Köpfe sind, ist es nicht mehr so merkwürdig." Der gleichen Freundin erzählte er auch das makabere Detail, dass er ein kleine Tätovierung, die Marianne gehabt hatte, ausschnitt und gegen das Licht hielt. Die Freundin: "Er überlegte, ob er das Tattoo als Souvenir behalten will. Aber gesehen habe ich es nie."

Peter Lundin leerte anschließend die Tiefkühltruhe in der Garage. Das eingefrorene Essen warf er in Plastiktüten, die Tüten kamen in die Mülltonnen und stanken dort in der Sommerhitze. Dann fror er die Leichenteile der kleinen Familie ein.
Was dann passierte, ist bis heute nicht geklärt. Nur Lundin selbst weiß, was mit den schwarzen Säcken voller Leichenteile passiert ist. Man kann jedoch davon ausgehen, dass er die Säcke zusammen mit seinem Vater in die Müllverbrennungsanlage gebracht hat.